Vier Verletzte nach Unfall auf der A42: Polizei ermittelt wegen möglicher fahrlässiger Körperverletzung

©Symbolbild: Jerome Schischka
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Am Freitagabend, 25.09. , erreichten Blaulicht-Report-Bottrop Hinweise aus der Community zu einem größeren Verkehrsunfall auf der A42. Demnach waren gegen 18 Uhr in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort, zwischen Bottrop-Süd und dem Bereich Oberhausen-Osterfeld, zahlreiche Einsatzkräfte unterwegs.
Die Redaktion von Blaulicht-Report-Bottrop fragte daraufhin bei der zuständigen Polizei nach. Inzwischen liegen uns Informationen zum Einsatz vor.
Demnach ereignete sich der Unfall auf Höhe Oberhausen-Osterfeld-Ost, nach Bottrop-Süd und kurz vor der Anschlussstelle Neue Mitte. Insgesamt waren vier Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Fahrzeuge hintereinander auf dem dritten Fahrstreifen unterwegs. Als die beiden vorderen Autos bis zum Stillstand abbremsten, kam es dahinter zu mehreren Auffahrkollisionen. Zunächst prallte das dritte Fahrzeug auf den Wagen davor und schob diesen auf das vorderste Auto. Anschließend fuhr ein viertes Fahrzeug auf.
Vier Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Zwei der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Unfall hatte auch deutliche Auswirkungen auf den Verkehr. Die A42 war im Bereich der Unfallstelle zeitweise vollständig blockiert. Später konnten Fahrzeuge teilweise über einen Fahrstreifen und den Standstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Gegen 19:30 Uhr war die Autobahn wieder vollständig frei.
Neben der Autobahnpolizei Düsseldorf war auch die Feuerwehr Bottrop an der Unfallstelle im Einsatz.
Wie genau es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Raum steht eine fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr – nach Angaben der Polizei ein bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden üblicher Vorgang. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang nicht vor.
©Text und Symbolbild: Jerome Schischka
