Verkehrsunfälle4. Oktober 2026Von Nico Wandt2 Min. Lesezeit

Drei Autos krachen auf A42 ineinander: Feuerwehr rettet Fahrer mit Spezialtechnik

Drei Autos krachen auf A42 ineinander: Feuerwehr rettet Fahrer mit Spezialtechnik

Für die schonende Rettung wurde das Fahrzeugdach angehoben·©Bild: Feuerwehr Bottrop

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Am Donnerstagmorgen (01.10.) ist es auf der A42 in Fahrtrichtung Duisburg zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Pkw gekommen. Gegen 07:46 Uhr wurde die Feuerwehr Bottrop alarmiert. Die Unfallstelle befand sich etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Neue Mitte.


In allen drei Fahrzeugen befand sich jeweils eine Person. Zwei Fahrer hatten ihre Autos beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits selbstständig verlassen. Der Fahrer des dritten Pkw befand sich dagegen noch in seinem Fahrzeug.


Aufgrund des Verletzungsmusters entschied die Notärztin, dass der Mann das Auto nicht eigenständig verlassen sollte. Nach Angaben der Feuerwehr bestand dabei ein zu hohes Risiko für weitere Verletzungen der Wirbelsäule.


Feuerwehr öffnet Fahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät


Um den Fahrer möglichst schonend aus seinem Pkw zu retten, erweiterte die Feuerwehr zunächst mit hydraulischem Rettungsgerät die Öffnung der Fahrertür. Anschließend wurde das Dach des Fahrzeugs angehoben.


Nachdem dem Fahrer ein Rettungskorsett angelegt worden war, konnte er möglichst ohne zusätzliche Belastung der Wirbelsäule aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend brachte ein Rettungswagen den Verletzten in ein Krankenhaus.


Die beiden anderen Fahrer wurden ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht. Bei ihnen war jedoch kein Transport in ein Krankenhaus erforderlich.


Zwei Fahrspuren während Rettung gesperrt


Während der Rettungsmaßnahmen waren die linke und die mittlere Fahrspur der A42 gesperrt. Gegen 08:50 Uhr konnten die letzten Kräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen.


Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Auffahrunfalls aufgenommen.


Die Feuerwehr Bottrop war mit 20 Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache 1 vor Ort.



©Text und Bild: Feuerwehr Bottrop